Bestattungsarten

Jedes Leben ist einzigartig, und ebenso individuell sollte auch der Weg des Abschieds sein. Wir stellen Ihnen die verschiedenen Bestattungsarten vor, um gemeinsam die Form zu finden, die den Wünschen des Verstorbenen und den Bedürfnissen der Angehörigen liebevoll entspricht.

Die Erdbestattung ist die traditionellste Form des Abschieds in Deutschland. Sie zeichnet sich dadurch aus, dass der Verstorbene in einem Sarg aus Holz direkt in der Erde beigesetzt wird. Für viele Menschen bietet diese Form der Bestattung einen tiefen Trost, da sie den klassischen Kreislauf des Lebens symbolisiert und den Angehörigen von Beginn an einen festen, physischen Ort für ihre Trauer schenkt.

  • Der Ablauf einer Erdbestattung
  • Eine Erdbestattung verbindet den Moment des Abschieds sehr eng mit dem Tag der Beisetzung. In der Regel läuft sie in folgenden Schritten ab:
  • Die Trauerfeier: Vor der eigentlichen Beisetzung findet eine Trauerfeier in einer Friedhofskapelle, Kirche oder den Räumlichkeiten des Bestatters statt. Hier wird am geschlossenen und geschmückten Sarg gemeinsam des Verstorbenen gedacht.
  • Die Beisetzung: Der Sarg wird im Beisein der Familie feierlich in das Grab hinabgelassen. Oftmals haben die Angehörigen hier die Möglichkeit, als letzten Gruß Blumen oder etwas Erde auf den Sarg zu geben.

Wichtig zu wissen (Rechtlicher Rahmen in Deutschland)

In Deutschland gilt der sogenannte Friedhofszwang. Das bedeutet, dass eine Erdbestattung ausschließlich auf einem offiziell genehmigten Friedhof stattfinden darf. Zudem muss für jede Erdbestattung gesetzlich vorgeschrieben ein Sarg verwendet werden – auch wenn im Anschluss eine anonyme Beisetzung gewünscht ist. Die gesetzlich vorgeschriebene Ruhefrist (die Zeit, in der das Grab nicht angerührt werden darf) liegt je nach Gemeinde und Bodenbeschaffenheit meist zwischen 15 und 25 Jahren.

Die Feuerbestattung gewinnt in Deutschland seit Jahren an Bedeutung und ist heute die am häufigsten gewählte Bestattungsform. Bei dieser Art des Abschieds wird der Verstorbene in einem Sarg im Krematorium eingeäschert. Die verbleibende Asche wird anschließend in eine Schmuckurne gefüllt und beigesetzt.

Viele Familien schätzen die Feuerbestattung, da sie im Vergleich zur Erdbestattung eine wesentlich größere Vielfalt bei der Wahl des späteren Beisetzungsortes und mehr zeitliche Flexibilität für die Trauerfeier bietet.

  • Das xxx Krematorium in unserer Region
  • Der respektvolle Umgang mit den Verstorbenen hat für uns oberste Priorität. Für die Kremation arbeiten wir eng und vertrauensvoll mit dem [Name des lokalen Krematoriums, z. B. Krematorium Musterstadt] zusammen. Durch die regionale Nähe garantieren wir kurze, würdevolle Wege und ein Höchstmaß an Transparenz und Pietät bei der Überführung und Einäscherung.

Der Ablauf einer Feuerbestattung

Eine Feuerbestattung bietet Ihnen zwei verschiedene Möglichkeiten, die Trauerfeier zu gestalten:

Abschied an der Urne (nach der Kremation): Die Trauerfeier und die Beisetzung finden am selben Tag statt. Die Urne steht während der Feier im Mittelpunkt und wird im Anschluss direkt zum Grab geleitet.

Abschied am Sarg (vor der Kremation): Die Trauerfeier findet mit dem Sarg statt. Erst nach der Zeremonie wird der Verstorbene ins Krematorium überführt. Die Urnenbeisetzung erfolgt dann meist im engsten Familienkreis zu einem späteren Zeitpunkt.

Neben den klassischen Friedhofsbestattungen wünschen sich immer mehr Menschen einen Abschied, der die Persönlichkeit des Verstorbenen widerspiegelt oder eine besondere Nähe zur Natur ausdrückt.

Hier sind die drei bekanntesten alternativen Bestattungsformen (für die jeweils eine vorherige Feuerbestattung Voraussetzung ist):

 

Die Waldbestattung (Baumbestattung)

  • Wie sie abläuft: Die biologisch abbaubare Urne wird im Wurzelbereich eines Baumes in einem speziell dafür ausgewiesenen Waldstück (z. B. FriedWald oder RuheForst) beigesetzt.

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  • Für wen sie geeignet ist: Für Menschen, die eine tiefe Verbundenheit zur Natur spüren.

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  • Der große Vorteil: Die Grabpflege übernimmt hier komplett die Natur. Statt eines Grabsteins erinnert oft nur eine kleine, dezente Namenstafel am Baumstamm an den Verstorbenen.

Die Seebestattung

  • Wie sie abläuft: Die Asche des Verstorbenen wird in einer speziellen, wasserlöslichen Urne (meist aus Salzstein oder Zellulose) außerhalb der Dreimeilen-Zone dem Meer übergeben. In Deutschland findet dies meist in der Nord- oder Ostsee statt. Die Angehörigen können die Fahrt auf dem Schiff begleiten.

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  • Für wen sie geeignet ist: Für Menschen, die eine besondere Liebe zum Meer, zur Seefahrt oder dem Wasser im Allgemeinen hatten.

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  • Der große Vorteil: Ein unendlicher Ort des Gedenkens. Die Familie erhält nach der Beisetzung eine Seekarte mit den exakten Koordinaten der Beisetzungsstelle.

Die Edelstein- oder Diamantbestattung

  • Wie sie abläuft: Aus einem Teil der Asche (oder den Haaren) des Verstorbenen wird in einem speziellen Laborverfahren ein echter Edelstein oder Erinnerungsdiamant gepresst. Die verbleibende Restasche wird regulär beigesetzt.

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  • Für wen sie geeignet ist: Für Angehörige, die ein greifbares, unvergängliches Erinnerungsstück suchen, das sie ganz nah bei sich tragen können.

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  • Der große Vorteil: Ein wunderschönes, Generationen überdauerndes Symbol der Liebe. Da in Deutschland Friedhofszwang herrscht, wird die eigentliche Transformation des Steins meist im legalen Ausland (z. B. in der Schweiz oder den Niederlanden) durchgeführt.

Die anonyme Bestattung: Abschied in aller Stille

Eine anonyme Bestattung – oft auch als „stille Beisetzung“ bezeichnet – zeichnet sich dadurch aus, dass die Beisetzung ohne die Anwesenheit von Angehörigen und ohne eine namentliche Kennzeichnung der Grabstätte stattfindet. Der genaue Ort auf dem Friedhof, an dem der Verstorbene seine letzte Ruhe findet, bleibt somit unbekannt.

Diese Form der Bestattung wird meist gewählt, wenn der Verstorbene es sich zu Lebzeiten ausdrücklich so gewünscht hat, keine Angehörigen vorhanden sind oder die Familie bewusst entlastet werden soll.

Wir beraten Sie ehrlich: Gerne zeigen wir Ihnen im persönlichen Gespräch die Unterschiede zwischen voll-anonymen und halbanonymen Optionen auf unseren regionalen Friedhöfen, damit Sie die richtige Entscheidung für Ihre Familie treffen können.